Neue Koordinatorin für Projekte „Trink!Wasser“ und „NoperTrips“

Für die beiden grenzüberschreitenden Projekte „Trink!Wasser“ und „NoperTrips“ wurde zum 1. August eine neue Projektkoordinatorin eingestellt. Kerstin Philippi unterstützt die Lokalen Aktionsgruppen Moselfranken und Miselerland bei der Umsetzung der beiden Projekte. Mit zukunftsweisendem Charakter soll sie die bisherige Zusammenarbeit der Regionen weiter stärken.

Das neue Gesicht imLEADER-Büro Miselerland heißt Kerstin Philippi. Sie stammt gebürtig aus Wincheringen und hat in Saarburg ihr Abitur gemacht. Ihr Bachelor-Studium in Tourismus- und Gesundheitsmanagement hat sie am Bodensee in Konstanz abgeschlossen. Durch Praktika während des Studiums in Saarburg und Schengen kennt sie sich in der Region also bestens aus. Ob in der Grenzregion am Bodensee oder an der Obermosel – in beiden Gegenden hat sie die Bedeutung   grenzüberschreitender Zusammenarbeit kennengelernt. Zurück in ihrer Heimat im Moseltal kann sie diese Zusammenarbeit nun durch ihre Arbeit bei LEADER mitgestalten und einen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums leisten.

„Trink!Wasser“ und „NoperTrips“: sowohl innovativ als auch vernetzend

Dass Wasser ein verbindendes Element an Mosel und Sauer ist, ist wohl den meisten bewusst. Doch dass damit nicht nur die Flüsse gemeint sind, sondern auch das Trinkwasser, wird einige überraschen: Denn täglich beliefern die VG-Werke Konz und Trier-Land die Nachbarn auf der luxemburgischen Seite über Leitungen unter der Mosel und der Sauer mit Trinkwasser. Bewusstsein für den Wert von sauberem Trink- und Leitungswasser zu schaffen sowie eine höhere Wertschätzung in der Bevölkerung für die knapper werdende Ressource zu erreichen, ist Ziel des Projektes. Neben Veranstaltungen und Fach-Konferenzen sollen auch Kinder in den Schulen mit dem Thema in Berührung kommen. Die Promotion des heimischen Wassers ist ökologisch sinnvoll und bringt Wertschöpfung für die Region.

Abgesehen vom Trinkwasser, das regelmäßig die Flussseite wechselt, tun das auch ihre Bürgerinnen und Bürger, sei es zum Arbeiten, Tanken oder Einkaufen. Damit diese Einwohner auch andere Aspekte der Nachbarregion kennenlernen, werden im Rahmen des LEADER-Projektes „NoperTips“ („Nachbar-Trips“) Ausflüge in die jeweils benachbarte Region jenseits der deutsch-luxemburgischen Grenze angeboten. Hierbei stehen jedoch nicht nur touristische „Highlights“ im Vordergrund, sondern zielgruppenspezifische Themen, die Strukturen und auch Probleme beleuchten.

Noch in diesem Jahr sollen die ersten „NoperTrips“ zum Thema „Wein und Architektur“ stattfinden. Entsprechende Informationen hierzu werden folgen. Und auch die ersten Maßnahmen zum „Trink!Wasser“-Projekt sollen nach Rücksprache mit den Gemeinden und den regionalen Wasserversorgern in den kommenden Wochen realisiert werden.

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