Erfahrungsaustausch zum Thema Streuobst bei der LAG Bitburg-Prüm

Treffen der LEADER Manager aus Bitburg-Prüm, Moselfranken und Südpfalz

Einer der Grundideen der LEADER-Philosophie ist es, aus Erfahrungen anderer Regionen zu lernen und deren Erfahrungen und Erkenntnisse zu übertragen.

Dank der Fortführung der Landesstreuobstinitiative in der laufenden Förderphase und der damit verbundenen Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel konnten die Bemühungen in der LEADER-Region Bitburg-Prüm um die Streuobstwiesen fortgeführt werden. Denn Anfang dieses Jahres bekam der Naturpark Südeifel als Träger des Kooperationsprojektes „Inwertsetzung der Kulturlandschaft in den Naturparken Südeifel und Nordeifel durch Vitalisierung der Wertschöpfungskette Streuobst“ eine stattliche Bewilligung in Höhe von 265.808 Euro, um die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt der Förderphase 2007 – 2013 umzusetzen.
Da auch in den LEADER-Regionen Moselfranken und Südpfalz die Streuobstwiesen ein prägendes Element der Kulturlandschaft darstellen, traf man sich Anfang Juli in Bitburg zu einem Erfahrungsaustausch.

Foto v. Geschäftsstelle der LAG Bitburg-Prüm: Matthias Faß und Ute Musti von der LAG Moselfranken (erster und zweite v.l.), Vertreter der LAG Südpfalz mit Projektmanagerin Daniela Torgau (vierte v. l.) und LAG-Managerin Maria Riemann (vierte v. r.)

Die Projektmanagerin beim Zweckverband Naturpark Südeifel konnte im kollegialen Austausch den Gästen hilfreiche Informationen aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz geben. Die Interessens- und Problemlagen in den beiden Regionen zweigten sich sehr unterschiedlich. Denn während in der Region Moselfranken der Mistelbefall vergleichbare verheerende Ausmaße wie im Eifelkreis angenommen hat, schätzt sich die Region Südpfalz glücklich, ihren Fokus auf den Aufbau einer Vertriebs- und Organisationsstruktur legen zu können, da nur vereinzelter Mistelbefall zu beklagen ist.
Fazit des Erfahrungsaustausches war, dass bei allen regionalen Unterschieden und Besonderheiten der Erhalt der Streuobstwiesen nur über die Steigerung ihrer Wertschätzung.

Quelle: Pressemitteilung der LAG Bitburg-Prüm

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